Winterblues

Seit Tagen – gefühlt seit Wochen – ist es nichts als grau. Es ist grau, kalt und die Lichtverhältnisse lassen nicht darauf schließen welche Uhrzeit es eigentlich ist. Geht man morgens aus dem Haus, dann dämmert es noch. Bis man sich auf den Weg nach Hause macht, ist es bereits dunkel.

Dieses ewige grau schlägt nicht nur aufs Gemüt, sondern man wird lustlos, antriebslos und trägt eine Gleichgültigkeit mit sich herum. Der Winterblues ist wieder da. Neben dieser Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit und dem ständigen Unmut, die man empfindet steigt die Lust auf Süßes und auf Schlaf. Müde-Kalt-Hunger. Die magischen 3 Worte des Winterblues.

Pharmakologisch lässt sich das nicht so einfach erklären, die Wissenschaftler sind sich noch uneins darüber, welche Mechanismen dafür sorgen, dass Millionen von Menschen Jahr für Jahr in den Winterblues verfallen. Postuliert wird ein Zusammenhang zwischen Tageslicht, Lichtrezeptoren in unseren Augen und der darauf folgenden Ausschüttung von glücklich und aktiv machenden Neurotransmitter Serotonin oder müde und antriebslos machenden Neurotransmitter Melatonin.

Die Natur, aber, hatte sich etwas dabei gedacht: im Winter muss der Mensch mehr schlafen und essen, sich Winterspeck zulegen und seine Aktivitäten herunterfahren, um die vorhandenen Ressourcen zu schonen. Das ist heutzutage allerdings nicht mehr möglich. Denn weder der Job, noch die Kinder oder die Freizeitaktivitäten lassen es zu, dass wir uns für ein paar Monate in eine Art Winterruhe verfallen lassen.

Doch es lässt sich etwas tun! Zuerst ist es wichtig, dass wir so viel Licht und Sonne wie möglich zu Gesicht bekommen. Also wenn sich die Sonne am Mittag oder frühen Nachmittag mal zeigt, dann sollte man sich 5-10 Minuten Zeit nehmen, einfach nach draußen gehen und mal kurz abschalten. Das wärmende Gefühl der Sonnenstrahlen auf der Haut erwärmt auch direkt das Gemüt.

Außerdem hilft Bewegung an der frischen Luft, denn auch wenn es grau ist, erreicht uns ein Quäntchen Tageslicht. Es muss nicht gleich stundenlanges Joggen bei Minusgraden sein, sondern ein Spaziergang in der Mittagspause, oder einfach dick eingepackt mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, reicht oft auch schon aus.

Wenn man dann vom trüben Grau wieder zuhause ankommt, dann sollte man das tun, wonach einem ist. Nichts hilft besser gegen den Winterblues als ein gutes Buch, ein toller Film, ein Vollbad oder ein schöner Abend mit Freunden.

Damit wird die Stimmung schnell wieder gehoben, der Unmut und die Gleichgültigkeit verschwinden. Bleibt nur noch dem Körper auf dem Tief heraus zu helfen. Das gelingt mit dem gezielten Einsatz der Mikronährstoffe

Vitamin D – das Sonnenvitamin

Zink – der Immunsystembooster

und Vitamin Q10 – das Vitamin zur Sicherstellung der Energieversorgung und Schützer vor freien Radikalen und vorzeitiger Hautalterung.

Tageslicht, Bewegung an der frischen Luft und die Mikronährstoffe Vitamin D, Q10 und Zink sind die Mittel gegen Winterblues und lassen uns den Winter auch an grauen Tagen genießen!

Wenn Sie noch weitere Fragen zum Thema oder der allgemeinen Versorgung mit Mikro- und Makronährstoffen haben, dann wenden Sie sich bitte an uns!